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Lhasa Apso 
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Mi Amor 
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Ursprung

 | Die Vorfahren dieser Rasse lebten vor zweitausend Jahren in Tibet. In der Regel wurde er in buddhistischen Klöstern gezüchtet und gehalten. Der Lhasa Apso galt als Kostbarkeit und wurde nie verkauft. Sie galten als Glücksbringer, die in der Lage waren, böse Geister fernzuhalten. Allerdings liegt die Entstehung der Rasse weit zurück und im geschichtlichen Dunkel. Der Lhasa Apso ist der Hund, der vom Dalai Lama den befreundeten Regenten als Geschenk übergeben wurde.
| | Erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts kam der Lhasa Apso durch Geschäftsreisende nach Europa. »Apso« nennt der Tibeter jeden wuscheligen, langhaarigen Hund ganz allgemein. Die Rückführung auf das Wort »Abso« ergibt »bellender Posten« oder »kläffende Wache« und könnte für den wachsamen Klosterhund ebenso zutreffen wie auch die geläufige Ableitung des »Apso« aus »Rapso«, was tibetisch eine Art zottig-langhaarige Bergziege bedeutet. 1929 wurde die Rasse zum ersten Mal in England ausgestellt. Ebenso wurden Mitte der fünfziger Jahre einige Lhasa Apsos von Himalajareisenden mitgebracht, die aus der Zucht des Mount Everest-Besteigers Tensing Norkay aus Darjeeling stammten. Dieser bekannte Sherpa hatte seine Zuchttiere aus dem Rimpoche Kloster in Tibet als Geschenk erhalten. Der Lhasa Apso ist sehr stolz und eigenwillig, intelligent und selbstbewußt. Er scheint oft etwas über den Banalitäten dieses Lebens zu stehen. Er ist sehr skeptisch und misstrauisch gegenüber Fremden und verschenkt seine Gunst nicht an jeden. Mit einem Lhasa Apso lebt es sich überaus angenehm. Wenn man es versteht, sein Vertrauen zu erwerben, ist er sehr anhänglich und erstaunlich anpassungsfähig. Er fällt nie zur Last, denn er hat ein ausgeprägtes Gespür für Situationen. In der Wohnung wird er nie aufdringlich oder nervös. Ins Restaurant, im Auto, sogar im Flugzeug kann er ohne Probleme mitgenommen werden, denn er ist glücklich, wenn er seine Besitzer überallhin begleiten kann. Trotzdem ist er ein unabhängiger Charakter und er kennt keine Unterwürfigkeit. Mit Gewalt erreicht man bei ihm nichts, er will überzeugt sein. Er will Freund seines Besitzers, ein vollwertig akzeptiertes Familienmitglied sein. Er eignet sich sehr gut als Familienhund, wird sich jedoch häufig einer Person besonders zugetan fühlen. |
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